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Paul Müri |
Gränichen macht's vor! Mehr als 10'000 Gesuche sind auf der Photovoltaik-Liste für die KEV bei der Swissgrid hängig. Dennoch fördern fortschrittliche Stromversorger die Installation von PVAnlagen, indem sie einen einigermassen angemessenen Preis für den PV-Strom zahlen. Dazu gehört auch die Gemeinde Gränichen mit ihren Technischen Betrieben (TBG). 1908 entstand das EW Gränichen. 1997, knapp 90 Jahre später, installierte Beat Läuppi die erste Photovoltaik- Anlage und bekam für diese Pioniertat die Unterstützung des EW Gränichen. Diese Anlage funktioniert heute noch tadellos und liefert eine Maximalleistung von 5.1 kWp. Inzwischen zählt man in Gränichen immerhin 13 PV-Anlagen mit insgesamt 267 kWp (Fläche: rund 2'000 m2) und es kommen ständig neue dazu. Zurzeit wird eine Anlage mit 60 kWp (400 m2) auf dem Dach des Alterszentrums Gränichen montiert, dies dank eines grosszügigen Gönnerbeitrages und der Beteiligung der TBG.
Die TBG-Kommission mit dem innovativen Betriebsleiter Oliver Löffler hat die Zeichen der Zeit erkannt. TBG zahlt seit 2008 auch in diesem Jahr 25 Rp. für jede produzierte Kilowattstunde PV-Strom (bis zum Erhalt der KEV und bis max. 10 kWp) und übernimmt die Kosten des zweiten Zählers. TBG bietet im Übrigen Energieberatung an und fördert die Anschaffung energieeffizienter Haushaltgeräte. TBG lancierte auch die Erweiterung des Wärmeverbundes im Dorfzentrum (Holzschnitzelheizung) und beteiligt sich an Informationskampagnen. Paul Müri, Gränichen
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