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SolarAktiv
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| Energie-Apéros Alan Hawkins
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Minergie - Verständlich erklärt Der Begriff „Minergie“ ist vielen bekannt – aber was bedeutet er wirklich? An zwei Zwillings-Veranstaltungen in Baden und Lenzburg gewährten Experten Einsicht. Energieberater Martin Sennhauser konnte eine rekordverdächtige Anzahl Zuhörer am „Energie-Apéro“ im Ba-dener Alstom Konnex Gebäude begrüssen. Thema dieses im Rahmen einer Reihe von regelmässigen „Feierabend-Veranstaltungen“ stattfindenden Vortrages war der Baustandard „Minergie“. Dieser Standard zielt auf die Erhöhung der Wohnqualität bei gleichzeitiger Reduktion des Energieverbrauchs eines Gebäudes. Isolieren
wird sich lohnen Die Frage, wieso dies so ist, ist schnell beantwortet: Die Wenigsten machen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung: „Man sieht vor allem die Kosten für die Anbringung einer Isolation und nicht das Geld, das nachher über die Jahre durch niedrigere Heizkosten eingespart wird“, meinte Jakob. Wieviel genau eingespart werden könnte, ist relativ schwierig im Voraus zu berechnen – die Ersparnisse hängen natürlich von den zukünftigen Energiepreisen ab. „Diese Preise vorherzusagen ist nicht einfach, aber sie reagieren stark auf den Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage“, meinte Jakob. Es zeichnet sich ab, dass die Fördermengen bei Erdöl in den nächsten Jahren zurückgehen werden – und dies bei gleichzeitig steigendem Konsum. Der Experte Jakob empfiehlt deshalb bei Sanierungen wegen der zu erwartenden höheren Energiepreise lieber 20 statt 12 cm zusätzlich zu isolieren.
Tips
für die Fenster Eine
Lüftung, die sich lohnt Die Auswirkungen des „Minergie“-Standards ist gemäss Jakob gross: „Der Einfluss auf die Verkaufspreise von Neubauten im Kanton Zürich beträgt +9%“. Die Zahlungsbereitschaft ist hier um einiges höher als die zusätzlichen Kosten, welche durch die energetischen Massnahmen und den gesteigerten Wohnkomfort verursacht werden . Gesundheitliche
Aspekte Ausgehend von einem Grundbedarf von 30 m3 pro Stunde und Zimmer, kann eine „Minergie“-Lüftung mit relativ wenig Installationsaufwand und ohne lästige Zugluft realisiert werden. Einige Zuhörer staunten nicht schlecht, als dies anhand eines kleinen Modells demonstriert wurde. Ein typisches Anlagekonzept sieht die Zufuhr von Frischluft in den Schlafzimmern vor – die Luft fliesst danach in den Wohnbereich, bevor sie über die Entlüftungen in Bad und Küche abgezogen wird. Ausgereifte Wärmeaustauscher garantieren zudem, dass möglichst viel dieser Abwärme zur Aufheizung der einströmenden Frischluft beiträgt. Eine moderne, effiziente Anlage kann rund 80% der in der Abluft vorhandenen Wärme rückgewinnen. Die einströmende Frischluft wird zudem oft in Röhren vorgewärmt, die in der Baugrube um den Neubau verlegt werden. Auch
für Renovierungen interessant Hygiene
Energie-Apéros
in Baden und Lenzburg Die „Energie-Apéros“ werden von den Hauptsponsoren SWL Energie AG Lenzburg und den Regionalwerken Baden sowie von EnergieSchweiz unterstützt. Zu den Sponsoren gehören auch verschiedene Unternehmungen der Energiebranche sowie Fachvereinigungen aus der Region, wie beispielsweise die Vereinigung für Sonnenenergie SSES, SIA und STV. Auch die lokalen und kantonalen Energiefachstellen und der Hauseigentümerverband sind dabei.
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