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Pressemitteilung Solarinitiative SSES unterstützt
Solarinitiative Die Schweizerische
Vereinigung für Sonnenenergie SSES
Regionalgruppe beider Basel
unterstützt als
Non-Profit-Organisation die Baselbieter
Solarinitiative, wie sie in ihrem
aktuellem Mitgliederrundbrief schreibt.
Solarstromanlagen werden gebaut, wenn sich
die Investition für den Investor
lohnt. Nicht der Staat soll den Solarstrom
fördern, sondern wir als
Stromkonsumenten. Damit helfen wir mit,
unsere Stromversorgung umweltfreundlicher
zu machen. Die Baselbieter
Solarinitiative setzt Rahmenbedingungen,
die wirtschaftlich angemessen und energie-
und umweltpolitisch zielorientiert sind.
Im Zentrum der Initiative steht die
kostendeckende Vergütung von
Solarstrom durch die
Elektrizitätswerke. Die Mehrkosten
der Elektrizitätswerke werden auf den
Strompreis aller Stromkunden umgelegt. Die
maximale Mehrbelastung wird
beschränkt und beträgt 1.50 Fr.
pro Monat für einen
durchschnittlichen Haushalt. Damit
können in den nächsten Jahren
Solarstromanlagen gebaut werden, welche
den Strom für 2200 Baselbieter
Haushalte umweltfreundlich und nachhaltig
produzieren. Die Regionalgruppe Basel der
SSES unterstützt die
Solarenergieanwendung vor allem durch
Informationsarbeit. Mit der Schaffung
dieser gesetzlichen Grundlage wird die
Solarenergienutzug in der konkreten
Realisierung von Anlagen markant
gesteigert. Das Parlament des
ehemaligen Pionierkantons Baselland will
die Marktkräfte spielen lassen und
hat zusätzlich einen Gegenvorschlag
ausgearbeitet. Der Gegenvorschlag dehnt
die kostendeckende Vergütung auf alle
erneuerbaren Energieträger aus, aber
nur auf die Menge, welche Idealisten
bezahlen wollen. Damit wird der Status Quo
als Gesetz niedergeschrieben. Lassen sich
genügend Idealisten finden, kann eine
Anlage gebaut werden. Das
Investitionsrisiko wird dann durch eine
staatliche Kostengarantie für die
Nutzungsdauer der Anlage gewährt.
Gegenüber heute wird damit das
Investitionsrisiko für den
Anlagenerbauer vermindert, jedoch kann die
Kostengarantie nur durch Steuergelder
finanziert werden. Zielvorgaben sind keine
formuliert, daher geht der Gegenvorschlag
nur geringfügig über den
heutigen Zustand hinaus. Ein markantes
Wachstum im Bereich Solarstrom wird der
Gegenvorschlag kaum bewirken. Der SSES
Regionalgruppe ist nicht bekannt, dass ein
ähnliches Modell bereits erfolgreich
umgesetzt wurde. Der Vorstand der
Regionalgruppe beider Basel der
Schweizersichen Vereinigung für
Sonnenenergie empfiehlt deshalb den
Stimmbürgerinnen und
Stimmbürgern ein doppeltes JA
für die Solariniative und den
Gegenvorschlag und bei der Stichfrage das
Kreuz bei der Solarinitiative. Kontakt: Andreas
Appenzeller Vorstandsmitglied der
SSES Regionalgruppe beider
Basel phone: 079-200 93 28,
e-mail: auas@datacomm.ch |
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